BANDEN-CHECK: Feo Boiarchinov (Kassel Huskies)

Kathrin_klein  | Autor: Kathrin Wolf |

Feo Boiarchinov beim Warmup beim Winterderby - Foto: Grit Büttner
Feo Boiarchinov beim Warmup beim Winterderby – Foto: Grit Büttner

Mit dem Summergame in der Frankfurter Commerzbank Arena zwischen den Löwen Frankfurt und den Kassel Huskies startet morgen die Eishockysaison 2016/2017.  Ein ähnliches Freiluftspektakel der DEL2 erlebten im Januar bereits Brett Jaeger (Torhüter) und Paul Gardner (Trainer) der Löwen. Aber auch  Feo Boiarchinov (Kassel Huskies) war damals auf Seiten der Dresdner Eislöwen dabei. Wir haben uns mit dem Stürmer unterhalten.

 

Feo, du bist doch nicht extra von Dresden nach Kassel gewechselt, um noch einmal in einem Fußballstadion Eishockey zu spielen?

(lacht) Nein, das hatte schon andere Gründe. Ich glaube, das stand damals auch noch gar nicht einhundert prozentig fest. Aber jetzt ist es natürlich eine schöne Zugabe.

Wenn Du Dich jetzt an das Winterderby zurück erinnerst, was fällt Dir als erstes ein?

Die ersten Sekunden, als man beim Warmup in das Stadion kam. Man hat sofort rum geschaut und es war ein ohrenbetäubender Lärm. Die Fans haben geschrien und sich gefreut, dass wir kamen. Es war ja auch ein langes Vorprogramm.

Du warst ja damals lange Zeit verletzt und hast echt darauf hingearbeitet, dabei zu sein?

Das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Statt nach vier bis sechs Wochen stand ich schon nach zweieinhalb Wochen auf dem Eis. Topfit war ich damals noch nicht, aber ich wollte unbedingt dabei sein. Es war ein bisschen eigenes Risiko (lacht).

Habt Ihr jetzt die Vorbereitung speziell auf das Summergame abgestimmt?

Nein, überhaupt nicht. Das hat unser Trainer Rico Rossi auch so vorgegeben. Wir haben uns ganz normal auf jeden Gegner separat vorbereitet und uns unsere Taktik eingeprägt. Erst diese Woche war das Summergame ein Thema.

Aber im Hinterkopf hat man es doch aber trotzdem?

Na klar. Man freut sich die ganze Zeit drauf und jetzt ist es da. Man merkt auch, dass sich unser Trainer sehr darauf freut. Er sagte uns: „Genießt es einfach und habt Spaß dran!“ Es fängt so an zu kribbeln.

Denkst du, dass die Eisbeschaffenheit jetzt im Sommer Probleme bereiten könnte?

Wirklich, ich kann mir echt nicht vorstellen, wie das funktionieren soll, dass bei dem Wetter das Eis voll bespielbar ist. Da lass ich mich echt überraschen. Aber wir haben auch schon gesagt: “Notfalls spielen wir eben in einer Pfütze.“ (lacht). Aber ich denke, die Eismeister werden einen guten Job machen.

Was erwartest du jetzt vom Summergame?

Ich hoffen natürlich, dass es so gut wie ausverkauft ist. Ich möchte es wieder so genießen wie letztes Jahr und versuchen, so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln. Und natürlich wollen wir gewinnen. Es ist ja gleichzeitig das erste Derby der Saison.

Hast Du Deiner Mannschaft schon erzählt, wie es war?

Die Jungs haben schon danach gefragt. Ich habe ihnen gesagt, dass es echt unglaublich war. Steven Rupprich (Anm.: Kapitän der Dresdner Eislöwen) hatte mir damals den Tipp gegeben, schon beim Warmlaufen rumzuschauen, zu gucken und alles aufzusaugen. Da hatte ich auch meine Familie entdeckt und konnte Ihnen zuwinken. Im Spiel geht es ja nicht, da ist man voll fokussiert. Nach dem Sieg kann man dann wieder rum schauen (lacht).

In Dresden hattest Du ja mit den Eislöwen gewonnen. Mal sehen, ob es wieder klappt. Wir wünschen euch viel Spaß am Samstag.

Danke schön. Wir werden auf alle Fälle Vollgas geben!

 

 

 

 

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